Das Leadership-Symposium
«Design the Future — 
Leadership in disruptiven Zeiten»
in Zürich
29.  November 2018
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Seminar
»Leben oder gelebt werden — 
Sie entscheiden!»
in Pfäffikon SZ
Neue Termine:
13. - 14. Juni 2019
18. — 19. November 2019
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Suchkriterien für einen guten Coach

  • Engagieren Sie nicht den erstbesten Coach. Vergleichen Sie wenn möglich immer mehrere Personen und Angebote. Eine Übersicht kompetenter Coachs finden Sie z.B. in der Coach-Datenbank und in den Coach-Profilen.
  • Hören Sie sich bei Bekannten, Freunden, Kollegen usw. um und orientieren Sie sich an deren Erfahrungen und Empfehlungen.
  • Finden Sie heraus, ob der Coach auf Fälle spezialisiert ist, die mit Ihrem vergleichbar sind und ob er entsprechende Erfahrungen vorweisen kann. Professionelle Coachs haben spezifische Kenntnisse der Prozesse und Strukturen von Führungsebenen, sie denken, argumentieren und arbeiten ziel- und lösungsorientiert. Achten Sie auf die Gesamterscheinung von Person, Unterlagen, Auftreten und Ausdruck.
  • Lassen Sie sich über die Qualifikation des Coachs informieren. Überprüfen Sie, welche Ausbildung(en) ihn zum Coaching befähigen.
  • Fragen Sie nach einem Vorgespräch, dessen Kosten ggf. auf das Coaching angerechnet werden (oder sogar kostenlos ist) und lassen Sie sich die Vorgehensweise des Coachs erläutern. Dies ist vollkommen normal. Fordern Sie schriftliche Konzepte und Angebote und analysieren Sie diese wie bei einer Bewerbung.
  • Kein Coach ist für jeden Anlass geeignet. Die meisten Coachs haben sich auf bestimmte Probleme bzw. Anwendungsbereiche spezialisiert und bereits in bestimmten Bereichen ihrer Ausbildung Schwerpunkte. Engagieren Sie niemanden, der behauptet, alle Probleme lösen zu können. Gute Coachs kennen ihre Grenzen und empfehlen einen Kollegen, wenn sie einen Auftrag nicht bearbeiten können - und sie lehnen Aufträge ab, die sie für nicht erfüllbar halten.
  •  Seriöse Coachs informieren nicht nur offen über Erfolge, sondern auch über Misserfolge. Lassen Sie sich umfassend über mögliche Vor- und Nachteile berichten.
  • Geben Sie sich nicht mit allgemeinen Behauptungen zufrieden ("Coaching kann man nicht beschreiben, sondern muss es erleben"). Verlangen Sie Fakten, z.B. in Form von Referenzen, Fallbeschreibungen und eigenen Veröffentlichungen (Bücher, Fachartikel usw.). Lockangebote setzen oft auf den Effekt, "es werde schon was bringen" – ohne zu erklären, was dies konkret ist.
  • Achten Sie darauf, ob der Coach Diskretion wahrt. Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn Referenzen genannt werden, ohne dass die betreffenden Klienten die Erlaubnis dafür gegeben haben.
  • Vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Engagieren Sie keinen Coach, wenn Sie Ihn nicht mögen oder die Beziehung nicht stimmt. Alle professionellen Coachs haben einen Supervisor, um problematische Fälle aufzuarbeiten und sich selber vor blinden Flecken zu schützen. Fragen Sie einen Coach, ob er sich regelmäßig supervidieren lässt.
  • Achten Sie darauf, ob der Coach persönlich und finanziell unabhängig und nicht auf einzelne Aufträge angewiesen ist. Ein derartiger Coach biedert sich nicht für Aufträge an – er gibt dem Klienten die Möglichkeit, eine Wahl zu treffen.
  • Coaching ist keine Psychotherapie. Schwerwiegende psychische Probleme und Abhängigkeitserkrankungen sind nicht das Tätigkeitsfeld eines Coachs. Fragen Sie den Coach, wo er die Grenze zieht. Ein professioneller Coach ist mit der Problematik vertraut.
  • Lassen Sie sich die Methoden des Coachs erläutern. Gute Coachs sind methodisch kompetent und verfügen über ein breites Spektrum von Interventionen. Überprüfen Sie, wie sehr es sich dabei um manipulative Techniken handelt. Seriöse Coachs arbeiten prinzipiell transparent und fördern Bewusstsein und Verantwortung Ihrer Klienten, indem sie eben nicht manipulieren.
  • Professionelle Coachs wählen Aufträge gezielt aus und können jederzeit ihre Auswahlkriterien nennen